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Baum­rück­schnitt

Für Form, Pflege oder zur Entlastung

Für den Rück­schnitt eines Baumes kommen verschiedene Methoden in Frage. Die drei gängigsten sind:

Formschnitt

Ein Form­schnitt erfolgt, wenn ein Baum zu groß oder zu breit geworden ist, wenn er zu viel Sonnenlicht nimmt, gegen angren­zende Objekte wächst oder die Form unan­sehnlich geworden ist. Von einem Form­schnitt spricht man auch, wenn eine Pflanze durch eine beson­dere Schnitt­technik in eine geo­metrische Form mit exakten Konturen gebracht wird.

Entlas­tungs-/Pflege­schnitt

Wenn durch einen Sturm oder durch Fäulnis Äste ab- oder angebrochen sind bzw. einzelne Verzwei­gungen ein zu hohes Eigen­gewicht entwickeln, sollte schnellst­möglich ein Entlastung- bzw. Pflege­schnitt erfolgen. Zum einen, um die Verletzungs­gefahr durch herab­fallende Äste einzu­dämmen und zum anderen, um den restlichen Baum nicht zu schwächen.

Ertrags­schnitt

Der Ertragsschnitt dient der Förderung von Frucht­bildung und benötigt entsprech­endes Fachwissen. Aus­reichende Mengen an Sauerstoff und Licht fördern das Wachstum und den Geschmack von Kirschen, Äpfeln, Birnen und Co. Außerdem beugt ein regel­mäßiger, fach­männischer Baum­schnitt Pilz­befall sowie andere Baum­krankheiten vor und stärkt die Äste.

Wann wird zurück­geschnitten?

Der Entlastungs-/Pflege­schnitt kann bzw. sollte jederzeit, unab­hängig von der Jahreszeit, ange­wendet werden. Das gilt auch für kleinere Korrektur­schnitte. Alle anderen Baum- und Gehölz­rückschnitte hängen von der jeweiligen Gattung und dem gewünschten Ergebnis ab.

Bei einigen Bäumen und Gehölzen sollte ein Rückschnitt direkt nach der Blüte erfolgen, da sie zu diesem Zeitpunkt die Schnitt­wunden besser schließen können und genügend Zeit bis zum darauf­folgenden Jahr haben, neue Blüten zu bilden.

Baumrückschnitt

Gewusst wann: Rückschnitt von Bäumen und Sträucher

Obstbäume werden beispiels­weise vom späten Winter bis in den Frühling geschnitten. Hiervon aus­genommen sind jedoch Kirsch­bäume, die ihre Blüten für den kommenden Frühling bereits im Vorjahr produzieren. Hier erfolgt ein Rück­schnitt im Sommer nach der Ernte.

Auch bei Nadel­gehölzen bietet sich ein Rück­schnitt in den Winter­monaten an, da das Harz bei niedrigeren Temperaturen dick­flüssiger und der Wund­austritt entsprechend reduziert ist.

Bei Laubbäumen gilt: Ein günstiger Zeitpunkt für einen Baum- oder Gehölz­rückschnitt ist, wenn das Laub abgeworfen wurde. Dann befindet sich das Gewächs in der Ruhephase, die Nähr­stoffe befinden sich vorrangig in Stamm und Wurzel und das Astwerk ist aufgrund des fehlenden Blatt­werks gut erkennbar und gezielt bearbeit­bar. Doch auch hier gibt es wiederum Aus­nahmen, denn einige Bäume laufen Gefahr, über die Schnitt­wunden aus­zubluten, wenn ein Rück­schnitt im Winter oder Frühjahr erfolgt!

Sie sehen, es gibt viel zu beachten und ein fach­männischer Eingriff zur richtigen Jahreszeit kann unge­wollte Schädi­gungen verhindern.

Baumrückschnitt

Je nach Umfang des Rück­schnitts sollten Sie einen Fach­betrieb beauf­tragen.

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